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 Termessos ist eine antike Stadt in Kleinasien im Süden der heutigen Türkei. Sie liegt in der Landschaft Pisidien ca. 30 km nordwestlich der heutigen Stadt Antalya unterhalb des antiken Berges Solymos (heute Güllük Dağı).
Erstmalig wird Termessos bei Homer erwähnt: "Weiter darauf bekämpfte er, der Solymer (das ist "Termessier") ruchtbare Völker; diesen nannte er den härtesten Kampf, den er kämpfte mit Männern." (Ilias VI, 185 f.) Um 500 v.Chr. musste Persien wegen der Wehrhaftigkeit Termessos der Stadt Autonomierechte gewähren. Interessant ist auch die erfolglose Belagerung durch Alexander den Großen 334/333 v. Chr.: "Ich lasse meine Armee nicht vor einem Adlernest dezimieren." Während der Diadochenkriege kam dort Alketas, Bruder des Perdikkas um. Durch die geschickte Verbindung von militärischer Strategie und Diplomatie konnten die Termessier über Jahrhunderte immer wieder Identität und Freiheit bis in die Römerzeit hinein bewahren. Um. 451 n.Chr. nahm Zenodotos, Bischof von Termessos, am Konzil von Chalcedon teil. Auf das Bistum geht das Titularbistum Termessus der römisch-katholischen Kirche zurück.
Heute sind Reste der Verteidigungsringe, Stadtmauern, Tempel und anderer Gebäude zu besichtigen. Insbesondere das gut erhaltene antike Theater und das Odeion lohnen den Fußmarsch auf die Bergfestung (1050 m NN). Bemerkenswert ist die im Verhältnis zu ähnlich großen antiken Städten sehr weitläufige Nekropole.
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